12. März 2020Und jetzt?

„Die Situation ist brenzlig“ – „Arbeitsplätze sind bedroht“ – „Die Wirtschaft bricht zusammen“ – „Sperrzonen werden eingerichtet“ – „Geisterspiele“ – „Tödliche Gefahr“ – „Durchseuchung“  

Im Moment hören oder lesen wir tagtäglich Worte, die Menschen in Angst versetzen können. Dies spiegelt sich auch auf dem Arbeitsplatz wider. Einzelne MitarbeiterInnen malen sich aus, dass in der Zukunft Schlimmes passiert, wissen nicht, wie sie dieses aushalten oder verhindern sollen.

Worte sind die Basis unseres Handelns und Denkens!

Als Führungskraft stehen Sie in Ihrer Verantwortung als verstehender und vertrauensvoller Gesprächspartner. Sie nehmen sich der Mitarbeiterin / dem Mitarbeiter und seinen Sorgen und Ängsten an.

Mein Tipp:
Gehen Sie das Thema mit Ihrer inneren Stärke an. Weichen Sie nicht aus, beschwichtigen Sie nicht sondern steuern Sie auf die Themen zu:
Was genau macht Ihnen die größten Sorgen?
Welches sind Ihre größten Befürchtungen oder
gibt es noch andere Dinge, die Ihnen Sorgen bereiten?

Und denken Sie daran: durch das Formulieren von Sätzen, senden wir Botschaften, die von unseren Gesprächspartnern auf unterschiedliche Art und Weise interpretiert werden können. Solche Interpretationen geschehen unbewusst und werden meistens auch unbewusst missverstanden. Sprechen Ihre Worte mit Bedacht. Denn Ihre innere Einstellung kommt in Mimik und Gestik zum Ausdruck.